Schnellstart
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In diesem Schnellstart werden die ersten Schritte der Programmierung mit dem myAVR Workpad erläutert.
Ziel dieses Schnellstarts ist es, dass beim Start des Mikrocontrollers alle optischen Ausgabegeräte in Form
der roten, gelben und grünen LED auf dem myAVR Board zum Leuchten gebracht werden.
Als Programmiersprache wurde Assembler genommen, als Mikrocontroller der ATmega8.
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1. Voraussetzungen
Um den Schnellstart abarbeiten zu können ist folgende Software und Hardware notwendig:
- Software:
- myAVR Workpad SE oder myAVR Workpad PLUS
- Hardware:
- ein bestücktest myAVR Board MK1 LPT oder MK2 USB
- Programmierkabel (LPT (paralleles und serielles Kabel) bzw. USB)
- 9V Batterie oder Netzteil
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2. Über das myAVR Workpad
Das myAVR Workpad ist ein Editor zum Erstellen, Kompilieren, Brennen und Testen von Assembler-Programmen
für das myAVR Board. Es bietet dazu zahlreiche nützliche Funktionen an:
- Sprungmarken werden automatisch überwacht. Wird mit der Maus über eine solche Marke gefahren,
erscheint ein Tooltipp mit einer Beschreibung des Sprungziels. Diese Beschreibung kann auch
eigene Kommentare zur Sprungmarke enthalten. Ein Mausklick bei gedrückter [Strg]-Taste führt direkt
zum Sprungziel.
- Der Quelltext kann automatisch neu angeordnet werden, sodass er immer übersichtlich bleibt.
- Für alle Befehle und Register des verwendeten ATmega8-Controllers existiert eine Kurzreferenz, die
per Toolbox eingeblendet wird. Außerdem kann zur entsprechenden Stelle in der Hilfedatei gesprungen
werden.
- Vorlagen und Beispiele für häufig verwendete Funktionen, die bequem aus dem Assistenten eingefügt
werden können, erleichtern den Einstieg in die Programmierung des Controllers.
- Es ist möglich bereits kompilierte HEX-Dateien direkt zu brennen.
- Zum Testen der gebrannten Programme steht eine spezielle Oberfläche zur Verfügung, in dem eine
serielle Kommunikation mit dem "myAVR Board" möglich ist.
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Spezifische Hilfen stehen Ihnen während der Arbeit mit dem Workpad zur Verfügung. Diese können über Icons
in der Menüleiste des Programms aktiviert werden (Symbol "?").
- die Handhabung von Workpad
- eine Übersicht zu AVR Assemblerbefehlen
- eine Übersicht zum myAVR Board
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3. Eine neue Datei anlegen
Starten Sie das myAVR Workpad und aktivieren Sie die Schaltfläche Neue Datei.
Legen Sie eine leere Datei ... an und speichern Sie diese unter dem Namen "Alle_Lichter_an".
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4. Assembler-Programm erstellen
Wählen Sie über die Navigationsleiste Vorlagen / Grundgerüste, Hauptprogramm.
Das Grundgerüst wird daraufhin geladen und steht Ihnen für die weitere Verarbeitung uneingeschränkt zur
Verfügung.
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5. Quellcode in Assembler bearbeiten und vervollständigen
Die Ausgabegeräte (LEDs) sollen vom Prozessorport D gesteuert werden. Die Realisierung erfolgt über Bits im
Register R16.
Ergänzen Sie die Programmvorlage, mit nachstehend aufgeführtem Quellcode.

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6. Hardware anschließen
Das myAVR Board verfügt über eine ISP (In System Program-ming) Schnittstelle. Der Prozessor muss also
nicht für die Pro-grammierung aus dem System entfernt werden, um ihn in einem gesonderten Programmiergerät
zu brennen, sondern kann im myAVR Board direkt programmiert werden.
Verbinden Sie das Board mit Hilfe des Programmierkabels an den USB- bzw. LPT-Port Ihres Rechners. Stecken
Sie die Batterie/das Netzteil an die Spannungsversorgung des myAVR Boards.
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USB-Board
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LPT-Board
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Wählen Sie den Menüpunkt Extras / Einstellungen aus. In dem sich öffnenden Fenster suchen Sie Ihren
Programmer sowie den verwendeten Controller aus. Bestätigen Sie Ihre Auswahl zum Abschluss mit
Speichern.

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7. Kompilieren, Linken, Brennen
Der eingegebene Quellcode muss nun in Maschinencode für den AVR Prozessor übersetzt und auf den
FLASH-Programmspeicher des Prozessors gebrannt werden. Wählen Sie dazu die Schaltfläche Brennen.
Bei fehlerfreier Übersetzung liegt das Programm unter dem Namen "Alle_Lichter_an.hex" vor und wird auf
dem Prozessor gebrannt.
In Abhängigkeit Ihrer Konfiguration erhalten Sie im Ausgabefenster eine entsprechende Meldung:
linken ...
konvertiere ...
vorbereiten ...
brennen ...
benutze: mySmartUSB an com3 mit ATmega8
USB-Treiber installiert, aktiv (V4.40.1.0), Port: COM3
Prozessor ATmega8
schreibe 58 Bytes in Flash-Memory ...
... erfolgreich (0.42 s)
OK
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8. Mikrocontrollerlösung testen
Zum Testen des Programmes ist es erforderlich, Port D mit den Ausgabegeräten zu verbinden (siehe Bild).
Ziehen Sie die Batterie / das Netzteil und das Programmierkabel ab.
Verbinden Sie die LEDs mit dem Prozessorport D, wie in der Abbildung dargestellt. Verwenden Sie Patchkabel!
Prüfen Sie die Verbindungen und schließen Sie die Batterie / das Netzteil wieder an. Das Programm startet
automatisch und die LEDs auf Ihrem Board leuchten.

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Viel Spaß!
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